• Resi

Thailand und Vietnam

Vom Visarun, ersten Anhaltererfahrungen& Beklauen lassen in Vietnam


Schweineköpfe, Hundeköpfe, Froschschenkel, Hühnerbeine - auf Bangkoks Märkten ist alles zu finden

Hallo ihr Lieben,


wir dachten uns, es wird mal wieder Zeit fuer einen Reisebericht, der Letzte ist ja schliesslich schon ein paar Wochen her. :-)

Joa, wo sollen wir anfangen? Am Besten mit dem letzten Satz des letzten Berichtes:

"Jetzt sind wir wieder in Chiang Mai und wir werden die naechsten Tage erstmal etwas entspannen, ein paar Ausfluege mit dem Motorrad unternehmen und uns dann langsam Richtung Bangkok zurueck bewegen."


Motorräder und Roller sind das Fortbewegungsmittel Nummer 1 in Asien ganz zur Freude der Autofahrer

Genau das haben wir auch gemacht. In Chiang Mai haben wir uns ein Moped ausgeliehen und sind bis zur Grenze Myanmars gefahren. Da wir noch Zeit mit Sophia und Benny in Bangkok verbringen wollten, mussten wir unser Visa verlaengern. Also war es die beste und guenstigste Variante einfach die Grenze in Myanmar zu ueberqueren und am gleichen Tag wieder in Thailand einzureisen. Zack hatten wir wieder n neues Visa fuer 30 Tage. Aber die Fahrt mit dem Moped hat sich natuerlich nicht nur fuers Visa gelohnt, wir haben auch viel von der Natur gesehen, Berge, Teeplantagen, Sonnenuntergaenge, Wasserfaelle, Reisfelder, gruene Wiesen zum Reinbeissen...war klasse.




Kurz bevor wir das Moped wieder abgeben wollten, fingen wir uns natuerlich n Platten ein ... haben die Reifen paar mal aufpumpen lassen, hielt dann aber immer nur fuer die naechsten 5 Minuten. Also haben wir das Ding 3 Minuten vor der Abgabe nochmal aufpumpen lassen, schnell abgegeben in der Hoffnung es merkt niemand :-) hihi erfolgreich!


Von Chiang Mai aus sind wir dann per Anhalter zureuck nach Bangkok gefahren um Sophia und Benny zu treffen. Erik hat schon Erfahrungen mit dem "hitchhiken", fuer Resi war es allerdings neu und sehr aufregend. Umso schoener, das alles super geklappt hat. Neben anderen drei Leuten die uns mitgenommen habe waren besonders hervorzuheben ein aelterer Herr und sein Sohn die uns ganze 500 km in ihrem Pick Up mitfahren lassen haben. Da lagen wir dann hinten drin mit unseren Schlafsaecken, ueber uns ein wunderschoener Sternenhimmel und neben uns etliche Waldbraende. Wir haben herausgefunden, dass diese Waldbraende mit Absicht verursacht werden, um zum einen Platz zu schaffen um neue Reise und Gemuesefelder anzupflanzen und um es den Jaegern bei der Jagd einfacher zu machen um Geraeusche beim durch den Wald laufen zu vermeiden. Leider sind wir in dieser Nacht nicht bis Bangkok gekommen, sondern mitternachts in einer Stadt namens Saraburi rausgeschmissen wurden. Kurzerhand haben wir uns dazu entschlossen gemeinsam mit einigen Stammgaesten am Busbahnhof auf einer Bank zu uebernachten. Das war ne kurze Nacht und die haesslichste Thaistadt die uns ueber den Weg gelaufen ist :-).


Mit Sophia und Benny hatten wir ein paar supercoole, entspannte und witzige Tage. Es war total klasse mal wieder bekannte Gesichter zu sehen und Zeit mit vertrauten Freunden zu verbringen. Wir haben leckeres Essen genossen, das ein oder andere Bier (zu viel) getrunken, das Tanzbein geschwungen, Maerkte und Tempel angeschaut und einfach n bisschen Bangkokluft geschnuppert. Die gemeinsame Zeit ging viel zu schnell vorbei, aber das ist ja immer so mit den schoenen Dingen :-).



Und dann wurde es schliesslich Zeit fuer ein neues Land names VIETNAM. Hier haben sich unsere Wege fuer die naechsten 3 Wochen getrennt. Resi hat ihre Reise mit ihrer Freundin Melissa fortgefuehrt und Erik hat sich ein Fahrrad gekauft und ist damit durch Vietnam gecruist.


Milly und Resi auf Phu Quoc in Vietnam

Die drei Wochen mal auf eigene Faust zu reisen haben Resi viel gebracht . Sie ist viel selbststaendiger geworden, hat gelernt sich besser zu orientieren und hat genau wie Erik n paar coole Leute kennengelernt von denen man viel lernen kann . Ausserdem haben wir auch ein paar nicht so schoene Erfahrungen machen muessen: Resi und Milly wurden beim Geld abheben fast ueberfallen, Resi wurde das Handy von Motorradfahrern geklaut und Erik hat einen dreisten Ueberfall am Strand miterlebt. Nichts desto trotz bringen auch so manch schlechte Erfahrungen einiges an Einsichten.


mit diesem Fahrrad fuhr Erik durch Vietnam

Das Wichtigste ist, wir haben wir uns nun endlich wieder :-). Haben uns in Ho Chi Minh City ein Motorrad gekauft mit allem Zubehoer was man so gebrauchen kann - unter anderem ein grosses Reck fuer unser Gepaeck, welches direkt vor Ort an unser Moped angeschweisst wurde. Dann haben wir uns auf den Weg nach Cambodia gemacht. Da Resi so von der Insel Phu Quoc und dem leckersten indischen Essen im Ort geschwaermt hat, sind wir nochmals auf einen Zwischenstopp dort angehalten. Dort haben wir uns auch ordentlich den Pelz verbrannt und das trotz Schatten. Erik hat es was schlimmer getroffen :-/. Auf der Fahrt dahin haben wir das wunderschoen gruene Mekongdelta durchquert - wirklich sehenswert. Joa und nun sitzen wir hier in Kep in Cambodia und kurrieren uns etwas von der Fahrt, den Mueckenstichen und dem Sonnenbrand aus. Was dann kommt ist wie immer offen, se schkei is se limid :-))). Wir halten euch auf dem Laufendem....

Da das Handy weg ist, gibt es diesmal nicht allzu viele Bilder. Trotzdem viel Spass beim anschauen.

Wir haben euch lieb und sagen bis bald,

Erik und Resi




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Wir sind Resi und Erik. Hier auf unserem Blog möchten wir unsere Erlebnisse beim Reisen sowie Gedanken zu Gott und die Welt mit dir teilen. Wenn du wissen möchtest, wie alles begann, dann schau doch mal hier.

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